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Währungsunion im Nahen Osten

Im Nahen Osten laufen intensive Vorbereitungen für ein überaus ehrgeiziges, wirtschaftlich jedoch sehr sinnvolles Projekt. Sechs Staaten – Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – wollen eine Währungsunion gründen. Offiziell wurde das Jahr 2010 als Ziel genannt. Was seinerzeit 1981 mit der Gründung des Golf-Kooperationsrates begann hat unter anderem folgende Ziele:

  • Liberalisierung des Warenverkehrs
  • Gründung einer Zollunion
  • Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen
  • Abgestimmte Handelspolitik

Vorbild der Währungsunion im Nahen Osten ist die Europäische Union. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Europäische Union das ganze beratend begleitet.

Ob der geplante Termin der Währungsunion im Jahre 2010 auch eingehalten werden kann ist jedoch aktuell fraglich. Weiter gibt es noch andere offene Fragen, die offiziell noch nicht geklärt sind. So gibt es z.B. noch keinen offiziellen Namen für die gemeinsame Währung im Nahen Osten. Und der Hauptsitz ist auch noch nicht endgültig beschlossen worden. Gleiches gilt beim Thema Aufteilung der Devisenreserven.

Eckdaten der neuen Währungsgemeinschaft:

  • Mitglieder: 6 Staaten
  • Bevölkerung: ca. 33 Millionen
  • Fläche: 2,67 Millionen km²

Wird die Währungsunion im Nahen Osten umgesetzt, dann wird diese Währungsgemeinschaft die zweitwichtigste supranationale Währung nach der Eurozone.

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