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IfW-Prognose: Verlust von 1 Million Arbeitsplätzen durch Corona

IfW - Institut für Weltwirtschaft Kiel

IfW-Prognose: Verlust von 1 Million Arbeitsplätzen durch Corona – Das Institut für Weltwirtschaft Kiel liefert in seiner Konjunkturprognose Antworten auf einige der aktuell sehr oft gestellten Fragen rund um die Coronakrise.

Das renommierte Kieler Institut für Weltwirtschaft hat in ihrer Konjunkturprognose versucht die Corona-Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu prognostizieren. So gehen die Kieler Wirtschaftsforscher aktuell von einem Einbruch der Wirtschaft um 6,8 Prozent für das Jahr 2020 aus. Damit verbunden ist der Verlust von etwa einer Million Arbeitsplätzen. Jedoch gilt diese Zahl für die Spitze der Pandemie. Und es folgt sogleich eine gute Nachricht, denn laut IfW liegt der Tiefpunkt der Krise bereits hinter uns. Doch das ist dennoch kein Grund zur Entwarnung. Und es werde auch eine ganze Weile bis zur vollständigen Erholung der Wirtschaft zu einem Niveau von vor der Corona-Krise in Anspruch nehmen,

Dieses Jahr 6,8 Prozent Rückgang & nächstes Jahr 6,3 Prozent Wachstum

Das Institut für Weltwirtschaft geht außerdem von einem V-förmigen Wirtschaftsverlauf aus, bezogen auf die beiden Jahre 2020 und 2021. Nach dem stärksten Wirtschaftseinbruch seit bestehen der Bundesrepublik in diesem Jahr wird das kommende Jahr, vor allem in der zweiten Jahreshälfte 2021, durch ein starkes Wachstum geprägt sein. Die Konjunkturexperten rechen demnach mit einem Gesamtwachstum von 6,3 Prozent für 2021. Die Forscher geben außerdem zu bedenken, dass sich die Senkung der Mehrwertsteuer für die zweiter Jahreshälfte von 2020 leicht dämpfend auf die Wirtschaft der ersten Monate des Jahres auswirken könnte und sprechen in diesem Zusammenhang von vorgezogenen Investitionen. Wenn also beispielsweise ein Verbraucher einen neuen Fernseher noch Ende 2020 kauft, um von einem reduzierten Steuersatz zu profitieren. Gleiches trifft natürlich auch auf Unternehmen zu, die anstehende Käufe und Investitionen tendenziell eher im letzten Quartal 2020 tätigen werden als innerhalb der ersten Monate in 2021.

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